RSM kickt für den Frieden

 Teilnahme am Trainingscamp „football for peace“ an der Deutschen Sporthochschule in Köln

 

Gewinnen ohne Tore? Wie geht das?

Das erfuhren 27 Schülerinnen und Schüler der Klasse 5b und 5c, die am Muttertag 2010 bei strahlendem Sonnenschein in Richtung Deutsche Sporthochschule aufbrachen. Sie wurden von engagierten Eltern, Frau Berg und Herrn Bohländer begleitet. Im Leichtathletik-Stadion direkt neben dem Rheinenergie-Stadion trafen unsere RSM’ler dann auf vier andere Schulen aus dem Kölner Umland, um mit ihnen ein regelrechtes Fußballfest zu feiern.

In gemischten Gruppen und ausschließlich unter englischsprachiger Anleitung lernten sich die Schülerinnen und Schüler mit Hilfe ganz unterschiedlicher Vertrauensübungen schnell kennen. Fußball gespielt wurde dann auch. Die zusammengewürfelten Teams mussten dabei ohne Hilfe von Schiedsrichtern ihr Spiel „überwachen“ und anschließend bewerten – gewonnen haben schließlich diejenigen, welche am fairsten gespielt hatten.

Veranstalter dieser tollen Begegnung war „football for peace“. Hinter diesem Namen verbirgt sich ein Projekt mit unterschiedlichen Partnerinstitutionen aus England, Deutschland und Israel: University of Brighton, Deutsche Sporthochschule Köln, Israeli Sports Authority, Wingate Institute Israel, British Council. Das Projekt hat das Ziel, jüdischen und arabischen Kindern eine Möglichkeit zu bieten, durch den integrativen Charakter des Sports Berührungsängste abzubauen und ein friedliches Miteinander jenseits sprachlicher, sozialer, religiöser und politischer Barrieren in Israel zu fördern.Jedes Jahr nehmen 1000-1300 arabische und jüdische Kinder (Jungen und Mädchen) zwischen 10 und 12 Jahren an zahlreichen Sportaktivitäten teil.

  Der 9. Mai war hierfür der „Testballon“ und die RSM`ler erwiesen sich als würdige Testpersonen, die zeigten, dass für sie "fairplay" Vorfahrt hat. Auch bei dieser Aktion konnten sie unter Beweis stellen, dass sie auch in der Praxis eine wesentliche Leitlinie unserer Schule „Aktion Courage – Schule ohne Rassismus“ (fußball)spielerisch umsetzen können.

Mit strahlenden Gesichtern, mehr als einer neuen Erfahrung und einem schönen T-Shirt im Gepäck machte sich die Gruppe wieder auf den Heimweg. Danke „football for peace“ für dieses schöne Erlebnis!  S. Berg