Workshop: Arbeiten als Radioreporter

Projektbericht: "Einmal Poldi sein..." 

 

Am Dienstag, den 21.01.2014 haben wir, die Klasse 9b, im Rheinenergie-Stadion mit Sven Pistor und Burkhard Hupe, Moderatoren vom WDR, einen Einblick in den Beruf eines Radioreporters bekommen.

PressekonferenzraumNach unserer Ankunft wurden wir durch das Rheinenergie Stadion bis zum Raum der Pressekonferenz geführt. Dort erwarteten uns die beiden Moderatoren. Sie begrüßten uns herzlich, stellten sich kurz vor, erzählten etwas aus ihrem Leben und erklärten uns den Ablauf des Tages. Sie teilten zwei Merkblätter mit „goldenen“ Regeln für Reporter und Interviewer aus (z.B. „Stelle kurze Fragen“ „Sprich langsam und deutlich“, „Bevor der erste Satz einer Reportage gesprochen wird, muss er schon fertig im Kopf vorliegen.“)

Poldi7Nachdem zwei Teams, Team Rot „Rebecca“ und Team Blau „Sinan“, unter den Schülerinnen und Schülern aufgeteilt waren, durften diese in die Umkleide des 1. FC Köln gehen. Den anderen wurde in der Zeit der Interview-Platz gezeigt, wo die Fußballer nach dem Spiel freiwillig die Fragen des Reporter beantworten. Diejenigen, die nicht Fußball spielen wollten, haben sich vor das Spielfeld des Rheinenergie Stadions gestellt. Mit der Hymne vom 1. FC Köln sind die Fußballer den Spieleraufgang in das Stadion hinaufgegangen. Gespielt wurde allerdings auf den Kunstrasen nebenan. Poldi9Während die Spieler sich dort aufgewärmten, bereitete Burkhard Hupe sein Mikrofon vor, damit er mithilfe von zwei Schülerinnen das Spiel kommentieren konnte. Die Interviewer, die anschließend dran waren, mussten sich das Spiel genau anschauen, damit sie nachher wussten, welche Fragen sie an wen stellen mussten. Der Rest der Klasse war Zuschauer und gleichzeitig auch Fans.

Bei dem trüben, kalten Wetter wollten die meisten nach dem Spiel schnell wieder ins Warme, somit gingen wir in die Interviewzone und konnten die „Fußballspieler“ mit der Hilfe von Sven Pistor und Burkhard Hupe interviewen. Trotz UnsicherheitPoldi und Angst vor Neuem haben es die meisten ziemlich schnell und gut hinbekommen. Die Spieler zogen sich wieder um, und wir trafen uns im Pressekonferenzraum, um die aufgenommenen Reportagen und Interviews zu bewerten. Dabei gab es viel zu lachen, doch wie bekamen viele Ratschläge und Verbesserungstipps. Wir lernten dabei auch, wie wir z.B. in Bewerbungsgesprächen besser und selbstbewusster reden können. Mehrmals betonten die Moderatoren die Bedeutung der Stimme, nicht nur im Radio, sondern in vielen Lebenssituationen.

Poldi3Anschließend sind wir an die Plätze im Stadion gegangen, wo sonst nur die Fernseh- und Radiokommentatoren sitzen, dort, wo sonst kein normaler Zuschauer hinkommt. Sven Pistor und Burkhard Hupe haben uns dort mit viel Stolz und Begeisterung von ihrem Beruf erzählt, von nachdenklich machenden, aber auch vielen guten Erfahrungen. Zwischendurch wurden uns auch ein paar Fakten über das Stadion erzählt, dass z.B. das Stadion rund 50.000 Sitzplätze hat und dass der Rasen eine bestimmte Menge an Licht braucht.

Zum Schluss haben ein paar Schüler im Pressekonferenzraum eine Minute frei über ein Thema eigener Wahl geredet, um das freie Sprechen zu verbessern.

Alles in allem war es für uns ein gelungener und wiederholenswerter Ausflug, den wir nur weiterempfehlen können.

Diana M., Pilar W., Melanie H.